Berufsqualifizierender Ausbildungsgang Physikalisch-technische/r Assistent/in

Der Bildungsgang "Physikalisch-Technische(r) Assistent(in)" stellt eine interessante Alternative zu Lehre, Abitur oder sogar Studium dar: In nur zwei Jahren erlangt man so einen vollwertigen Berufsabschluss.

Der Einsatz danach ist dank der breit gefächerten praxisbezogenen, aber auch theoretischen zweijährigen Ausbildung universell:

Die Physikalisch-Technischen Assistenten arbeiten überall dort, wo es um die Bearbeitung naturwissenschaftlicher, technischer Fragestellungen mit physikalischer Methodik geht. So z.B.:

  • Labore der Hochschulen, Universitäten oder andere staatliche und private Forschungseinrichtungen
  • Labore für Werkstoffprüfungen.
  • Einrichtungen der Qualitätsüberwachung und -sicherung
  • Einrichtungen zur Überwachung der Umweltschutzvorgaben

Die Ausbildung

Die Ausbildung setzt sich aus den allgemeinbildenden Fächern und dem berufsbezogenen Lernbereich zusammen.
Die Hälfte des berufsbezogenen Unterrichts besteht aus Praxis in Laboren oder Werkstätten, wobei besonders viel Wert auf die Verzahnung von Theorie- und Praxisunterricht gelegt wird. Im zweiten Ausbildungsjahr wird ein dreiwöchiges Betriebspraktikum durchgeführt.

Wenn Ihr mehr über die Ausbildung zum PhyTA in unserer Schule erfahren möchtet, so könnt Ihr Eure Fragen per E-Mail an Herrn Hülße senden. Auch eine Hospitation ist möglich und kann über Herrn Hülße vereinbart werden.

Weitere Details können der Stundentafel entnommen werden.

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Berufsübergreifender Lernbereich

       
Deutsch 2 2 1 1
Politik 1 1 2 2
Englisch 0 0 2 2
Sport 2 2 2 2

Beruflicher Lernbereich/Fachtheorie

       
Mathematik / Angewandte Mathematik 2 2 3 3
Physik 4 4 4 4
Chemie / Physikal. Chemie 4 4 2 2
Elektrotechnik / Elektronik 2 2 2 2
Technisches Zeichnen / Metalltechnik 2 2 2 2
Informationsverarbeitung 3 3 2 2

Fachpraxis

       
Physikalisches Praktikum 4 4 4 4
Physikal.-chem. / Chem. Praktikum 4 4 4 4
Fototechnisches Praktikum 0 0 2 2
Elektrotechnisches Praktikum 2 2 2 2
Angewandte Microcomputertechnik 2 2 2 2
Metalltechnisches Praktikum 2 2 0 0

 Summe

36

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Studienqualifikation

Weiter zu Fachhochschulreife und Abitur

Nach Abschluss der PhyTA-Ausbildung kann bei uns die Fachoberschule besucht werden. Mit der Fachhochschulreife kann anschließend an einer Fachhochschule jede Fachrichtung studiert werden. Es ist auch möglich durch den Besuch der einjährigen Berufsoberschule das Abitur zu erwerben.

Ob Sie den Mittleren Schulabschluss (Realschulabschluss) oder die Berechtigung zum Besuch der Gymnasialen Oberstufe besitzen, an der Europaschule Schulzentrum Utbremen führen viele Wege zum Abitur (Übersicht über alle Qualifizierungsangebote und Abschlüsse).

Noch Fragen?
Hier finden Sie Antworten auf häufig gestellte Fragen:
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Wie gut sind meine beruflichen Perspektiven nach der Ausbildung zum PhyTA?

Generell verspricht keine Ausbildung eine Jobgarantie, aber aufgrund der sehr breit gefächerten Ausbildung im Bereich der MINT-Berufe sind die Chancen auf dem Arbeitsmarkt sehr gut. Nur in Ausnahmefällen finden Absolventen keinen Arbeitsplatz als PhyTA. Ein großer Teil unserer Absolventen besucht nach der Ausbildung den Bildungsgang Fachoberschule, um sich für ein Studium an der Hochschule zu qualifizieren.

Wo kann ich als PhyTA arbeiten?

  • Forschung und Entwicklung, z.B. im Bereich Natur- oder Ingenieurwissenschaften der Industrie und des Staates

  • Qualitätssicherung verschiedener Branchen

  • Elektroindustrie sowie dem Fahrzeug- oder Maschinenbau

  • Luft- und Raumfahrttechnik

  • Pharma- und der chemischen Industrie

  • Labore der Werkstoff- und Umweltprüfung

  • Lehre an Hochschulen und Universitäten

  • Einrichtungen zur Überwachung der Umweltschutzvorgaben

  • etc.

Welche Voraussetzungen muss ich neben dem MSA erfüllen um die Ausbildung zu schaffen?

Mit einem gesunden Menschenverstand und ein wenig Fleiß kann die Ausbildung wirklich jeder schaffen, der sich für Naturwissenschaften, Technik und Mathematik begeistern kann und Spaß hat, im Team zu arbeiten.

Was ist, wenn ich vorher noch nie Physik in der Schule hatte?

Insbesondere zu Beginn der Ausbildung versuchen wir alle Auszubildende mitzunehmen und das gelingt uns nur, wenn wir in der Physik mit den Grundlagen beginnen. Als Auszubildender muss ich von Beginn der Ausbildung voll dabei sein.

Wer hilft mir, wenn ich mal nicht weiter weiß?

Das ist abhängig von den Problemen. Sind sie fachlicher Art, so gibt es unterstützende Maßnahmen von den verantwortlichen Lehrkräften oder es gibt die Schülernachhilfe (siehe auch Schüler helfen Schüler). Auch eine Unterstützung durch Schülerinnen oder Schüler der eigenen Klasse wird gefördert und ist denkbar.

Sind die Probleme anders gelagert, so gibt es in unserer Schule eine Sozialberatung, Vertrauenslehrer oder die Beratung durch den Klassenlehrer. Ferner haben wir in allen Assistenzbildungsgängen ein Schülercoaching eingeführt, das Euch fachlich unterstützt und auch bei anderen Problemen hilft.