Doppelqualifizierender Ausbildungsgang Doppelqualifikation Wirtschafts­assistent/-in Fremdsprachen Wirtschaftsassistent/in mit dem Schwerpunkt Fremdsprachen plus Abitur

Nach der doppelqualifizierenden Ausbildung besteht die Möglichkeit, sofort eine Berufstätigkeit auszuüben oder ein beliebiges Studium zu beginnen.

Die wachsende Bedeutung wirtschaftsorientierter Fremdsprachenkenntnisse macht den Bildungsgang zu einem zukunftsorientierten Qualifikationsangebot. Gerade die auf Außenwirtschaft ausgerichtete Wirtschaftsstruktur Deutschlands und insbesondere Bremens bietet verschiedene Einsatzmöglichkeiten für dieses Berufsprofil.

So finden wir heute Wirtschaftsassistent(inn)en in Unternehmen des Im- und Exports, in Speditionsbetrieben, in Reisebüros oder ganz allgemein in Unternehmen, die internationale Geschäftsfelder haben.

Andererseits bieten sich nach dieser Ausbildung aber auch vielfache Studienmöglichkeiten, die an das gewählte Profil sinnvoll anschließen. Da die Allgemeine Hochschulreife erworben wird, ist aber auch jedes andere Studium denkbar.

Aufbau der Ausbildung

Der Bildungsgang verknüpft die zum Abitur notwendigen Kurse mit den Auflagen für die Berufsausbildung der Wirtschaftsassistent(inn)en. Mit diesem Bildungsgang wählt man ein besonderes Qualifikationsprofil für die gesamte Ausbildungszeit. Der Unterricht muß folglich nicht wie in der GyO in Kursen, sondern er kann im Klassenverband erteilt werden.

Die integrierte Ausbildung hat zwei Schwerpunkte: einen wirtschaftlichen und einen fremdsprachlichen. Zwei Leistungskurse werden belegt: Wirtschaft und Englisch. Alle anderen Fächer werden als Grundkurse unterrichtet (vgl. die nebenstehende Stundentafel). Für jeweils ein Jahr werden Kunst und Informatik belegt.

Hinzu kommen die berufspraktischen Anteile der Ausbildung: Übungsfirma, Textverarbeitung (PC, word, Excel) und die entsprechenden Wirtschaftsfremdsprachen (Handelskorrespondenz) als feste Bestandteile des Fremdsprachenunterrichts.

Die in der Sekundarstufe I begonnene zweite Fremdsprache (Französisch, Spanisch oder Türkisch) wird fortgesetzt:

  • erste Fremdsprache: Englisch (Leistungskurs)
  • zweite Fremdsprache (4 Jahre): Französisch, Spanisch oder Türkisch

  

Noch Fragen?
Hier finden Sie Antworten auf häufig gestellte Fragen:
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Welche Zugangsvoraussetzungen sind notwendig?

Berechtigung zum Besuch der Gymnasialen Oberstufe oder Mittlerer Schulabschluss (MSA) mit GyO-Berechtigung

Können sich Niedersachsen bewerben?

Ja, einen Platz vegeben wir an eine/n niedersächsische Bewerber/in.

Wie viele Schülerinnen und Schüler nimmt die Schule auf?

28.

Kann ich mich bewerben und wenn ich einen Platz bekomme trotzdem ein Auslandsjahr machen?

Ja, man wird dann intern geführt und erhält den Platz im nächsten Jahr.

Erwerbe ich auch eine Studienqualifikation, so dass ich mit dem Abschluss DQF alles studieren kann?

Ja, man kann im Anschluss an der Universität oder an einer Fachhochschule alles studieren, z. B. auch Studiengänge, die nichts mit  Wirtschaft zu tun haben, z. B. Jura oder Medizin.

Kann ich im Gymnasium Kurse wählen / Profile wählen?

Nein, die DQF-Ausbildung findet im Klassenverband statt.

Wo bekomme ich die Anmeldeunterlagen?

Über die Homepage oder die Schule.

Kann ich mich zusätzlich an einer anderen GyO anmelden?

Ja, wer sich um einen DQF-Platz bewirbt, kann sich davon UNABHÄNGIG in Bremen an einer GyO bewerben.

Wann erhalte ich eine Zusage / Absage zur Aufnahme in den Bildungsgang?

Meistens vor den Osternferein.

Ist der an einer Oberschule erworbene MSA Abschluss mit GyO Berechtigung genau so viel Wert wie eine GyO-Berechtigung nach der 9. Klasse eines Gymnasiums?

Ja, beide werden gleich behandelt.

Welchen Notenschnitt benötige ich, um aufgenommen zu werden?

Das ändert sich von Jahr zu Jahr und hängt von der Bewerbersituation ab.

Kann ich als DQF'ler sofort nach der Ausbildung arbeiten?

Ja, als DQFler kann man sich direkt bei Firmen bewerben. Beliebt sind Duale Studiengänge im Anschluss an die Ausbildung. Man kann aber auch direkt eine Anstellung in Firmen anstreben. DQFler werden sehr gern eingestellt, weil sie oft ein breites Fachwissen haben, das sie direkt in der Praxis anwenden können.